„Erneuerbare Energien verteidigen“ – Agenda 21 vor Ort zur Demo in München



Vom Siegestor aus zog der Demonstrationszug über die Ludwigstraße, vorbei an der Staatskanzlei und weiter zum Bayerischen Wirtschaftsministerium. Auf Plakaten, in Reden und in zahlreichen Gesprächen vor Ort wurde deutlich, wie groß die Sorge ist, dass die Energiewende politisch ausgebremst werden könnte. Besonders kritisch wurden die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gesehen, den Ausbau erneuerbarer Energien stärker an den noch nicht ausreichend ausgebauten Netzen auszurichten. Nach den vorliegenden Informationen soll künftig dort, wo es im Vorjahr zu mehr als drei Prozent Abregelung von Wind- und Solarstrom kam, der Ausbau neuer Anlagen für bis zu zehn Jahre eingeschränkt werden können. Außerdem steht im Raum, dass Betreiber erneuerbarer Anlagen künftig stärker an den Netzkosten beteiligt werden und die Förderung kleiner Solaranlagen auf Dächern entfallen könnte. Kritiker sprechen deshalb von einer massiven Vollbremsung für die Energiewende.
Am 18. April 2026 setzte die bundesweite Demonstration „Erneuerbare Energien verteidigen!“ in München ein deutliches Signal für den schnellen Ausbau von Sonne, Wind, Netzen und Speichern. Bundesweit beteiligten sich rund 80.000 Menschen, allein in München kamen etwa 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Auch die Agenda21 Schwarzenbruck war vertreten; Sprecher Stefan Peipp nahm an der Kundgebung teil.

Gerade in Bayern ist die Sorge groß, dass solche Vorgaben den Ausbau von Wind- und Solarenergie erheblich erschweren würden. Statt den Netzausbau und Speicherlösungen entschlossen voranzutreiben, würden neue Hürden geschaffen, obwohl erneuerbare Energien für bezahlbare Strompreise, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität immer wichtiger werden. Die Demonstration machte deshalb auch deutlich: Wer Klimaschutz, Unabhängigkeit von fossilen Importen und faire Energiepreise will, muss den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen – nicht bremsen.
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Auf dem Podium sprachen unter anderem Harald Lesch, Michael Sterner, Verena Bentele sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Sozialverbänden, Bürgerenergie und Umweltschutz. Ihre Beiträge unterstrichen, dass die Energiewende nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale und wirtschaftliche Zukunftsfrage ist. Die Botschaft war klar: Erneuerbare Energien schützen das Klima, stärken regionale Wertschöpfung und schaffen Arbeitsplätze.
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Für die Agenda21 Schwarzenbruck ist die Teilnahme an solchen Veranstaltungen Teil eines konsequenten Engagements für eine nachhaltige Energiezukunft. Auch vor Ort bleibt das Ziel eindeutig: eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Quellen.
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